Einleitung

Nachdem das PrestaShop Ads-Modul installiert, der PrestaShop Ads Account angelegt wurde und die Verbindung zu Google Ads und Merchant Center hergestellt worden ist, müssen die Produktdaten aus PrestaShop importiert und in das Google Merchant Center hochgeladen werden. 

PrestaShop Ads bietet dafür einen komfortablen Importassistenten, über den der Produktdaten-Feed zusätzlich optimiert werden kann.

HINWEIS: Sobald über PrestaShop Ads eine Google Shopping-Kampagne angelegt wurde, werden die Produktdaten einmal täglich automatisch importiert und zu Google hochgeladen. Sie müssen den Importassistenten daher nur einmalig manuell ausführen, oder um die Produkdaten zu aktualisieren, solange keine aktive Kampagne vorhanden ist.

Start des Produktimport-Assistenten

  • Klicken Sie im PrestaShop Ads-Account auf Integrationen -> Produktdaten editieren:

HINWEIS: Der Produktimport-Assistent umfasst fünf Schritte. Bitte schließen Sie alle Schritte ab, im letzten Schritt erfolgt automatisch das Hochladen der Daten in das Google Merchant Center.

Schritt 1: Zielländer

  • Wählen Sie das erste Zielland für Ihre Werbekampagnen. Dies ist in der Regel Ihr Heimatmarkt.

  • Wählen Sie die zum Zielland passende Inhaltssprache und Währung aus:

HINWEIS: Die Inhaltssprache und Währung müssen zum gewählten Zielland passen. Für einige Länder können Produktdaten wie Titel und Beschreibung auch in einer anderen Sprache als der Landessprache verwendet werden, z. B. kann für das Zielland Niederlande Englisch als Inhaltssprache verwendet werden. Eine Liste mit möglichen Zielländern und Angaben zu Inhaltssprache und Währung finden Sie hier.

HINWEIS: Sie können Werbekampagnen für mehrere Länder über PrestaShop Ads schalten. Für jedes Zielland wird ein eigener Produktdaten-Feed benötigt. Um weitere Produktdaten-Feeds anzulegen, klicken Sie auf Ziel hinzufügen und konfigurieren Sie anschließend Land, Inhaltssprache und Währung. Produktdaten wie Titel und Beschreibung müssen in PrestaShop in der Inhaltssprache für die gewählten Zielländer vorliegen. 

  • Klicken Sie rechts unten auf Weiter, sobald Sie die gewünschten Zielländer ausgewählt haben.

Schritt 2: Attribut-Mapping

In diesem Schritt werden Produktattribute aus dem Webshop (z. B. Größe, Farbe) den Google Shopping-Attributen zugewiesen. Dieser Vorgang muss nur einmalig ausgeführt werden, anschließend werden die zugewiesenen Webshop-Attribute aller Produkte in den Produktdaten-Feed geschrieben. 

Die Zuweisung der Attribute sollte sorgfältig erfolgen, da dies die Qualität des Daten-Feeds sowie die Kampagnenleistung verbessert.

HINWEIS: Für einige Produktkategorien ist die Bereitstellung bestimmter Attribute verpflichtend. Werden diese Attribute nicht bereitgestellt, lehnt Google die Freigabe der Artikel ab. Beispiel: In der EU müssen bei Bekleidungsartikeln Angaben zu Größe und Farbe bereitgestellt werden. Für einige Elektronikartikel ist die Angabe der Energieeffizienzklasse erforderlich. Eine Liste aller Google Shopping-Attribute und Informationen, ob diese verpflichtend sind, finden Sie hier.

  • In der linken Spalte werden die Google Shopping-Attribute dargestellt. Wählen Sie in der rechten Spalte das Attribut aus dem Shop, das dem jeweiligen Google-Attribut zugewiesen werden soll:

HINWEIS: Einem Google Shopping-Attribut können mehrere Webshop-Attribute zugewiesen werden. Es wird dann der Inhalt des ersten Webshop-Attributes, das einen Wert enthält an Google übermittelt. Beispiel: Falls Sie neben einer Größentabelle für Bekleidung eine weitere Tabelle für Schuhgrößen pflegen, weisen Sie beide Attribute dem Google-Attribut Größe zu. 

  • Um einem Google-Attribut weitere Shop-Attribute zuzuweisen, klicken Sie auf das Plus-Symbol und wählen das gewünschte Shop-Attribut:

  • Um eine Zuweisung aufzuheben, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol:

  • Wiederholen Sie diese Schritte für alle Google-Attribute, für die entsprechende Attribute im Webshop gepflegt werden.

Standardwerte für Google-Attribute verwenden

Statt den Google-Attributen Webshop-Attribute zuzuweisen, können auch Standardwerte gewählt werden, die dann für alle Produkte gelten. Dies kann für Google-Attribute hilfreich sein, zu denen keine Entsprechung im Webshop existiert. 

Beispiel: Wenn alle Produkte, die Sie anbieten, sich an die gleiche Altersgruppe richten, kann dem Google-Attribut Altersgruppe der entsprechende Wert zugewiesen werden:

  • Setzen Sie einen Haken in der Spalte Standardwert und wählen Sie den gewünschten Wert:

HINWEIS: Für einige Google-Attribute werden vordefinierte Werte angeboten. Dies triff auf alle Google-Attribute zu, bei denen nur vorgegebene Werte akzeptiert werden. Für die restlichen Attribute können Freitextwerte angegeben werden, für diese Attribute existiert keine Pull-down-Liste mit vorgegebenen Werten.

Produktbeschreibungen

Wählen Sie, ob die Standardbeschreibung oder die Kurzbeschreibung für den Produktdaten-Feed verwendet werden soll. Produktbeschreibungen sollte eine Länge von 5.000 Zeichen nicht überschreiten. Die optimale Länge beträgt zwischen 500 und 1.500 Zeichen.

HINWEIS: Weitere Informationen zu Produktbeschreibungen finden Sie hier.

  • Scrollen Sie zum unteren Ende der Seite.

  • Wählen Sie bei Beschreibung aus, ob die Lange Version oder die Kurze Version verwendet werden soll:

  • Klicken Sie rechts unten auf Weiter. 

Schritt 3: Importieren

Mit Erreichen von Schritt 3 startet der Produktdatenimport automatisch. In Abhängigkeit von der Produktanzahl kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen. Bitte warten Sie ab, bis der Import abgeschlossen wurde. 

Ein Fortschrittsbalken gibt Auskunft über den aktuellen Status, das Import-Log zeigt an, welche Kategorien / Produkte aktuell importiert werden:

  • Nachdem der Import abgeschlossen wurde, klicken Sie rechts unten auf Weiter.

Schritt 4: Optimierung

In diesem Schritt sehen Sie, ob die Google Site Verification / Domain-Beanspruchung im Merchant Center erfolgreich durchgeführt werden konnte. Außerdem können Sie Produkdaten, für die keine eindeutigen Produktcodes (GTIN: EAN, ISBN etc.) existieren, so konfigurieren, dass diese auch ohne beworben werden können.

Website-URL bestätigen & beanspruchen

In dem Merchant Center, das mit PrestaShop Ads verbunden wurde, muss Anspruch auf die Domain des Webshops erhoben werden, damit Google die Produkdaten akzeptiert. Um die Beanspruchung durchführen zu können, platziert das PrestaShop Ads-Modul automatisch das dafür benötigte Meta-Tag auf der Startseite des Webshops. Anschließend wird versucht, die Domain zu beanspruchen.

Da immer nur ein Merchant Center Anspruch auf eine Domain erheben kann, ist es unter bestimmten Umständen möglich, dass die Beanspruchung fehlschlägt. 

Beispiel: Sie haben bereits ein Google Merchant Center eingerichtet und anschließend von PrestaShop Ads ein weiteres anlegen lassen. Das von PrestaShop Ads angelegte Merchant Center versucht nun, Anspruch auf die Domain zu erheben. Falls dieser Anspruch bereits von dem zuvor angelegten Merchant Center erhoben wurde, scheitert die erneute Beanspruchung. Sie erhalten dann eine entsprechende Fehlermeldung. Bitte loggen Sie sich in diesem Fall entweder in das von PrestaShop Ads angelegte Merchant Center ein und beanspruchen Sie die Shop-Domain, oder kontaktieren Sie unseren Support.

Website erfolgreich beansprucht:

HINWEIS: Nur wenn die Website erfolgreich beansprucht wurde, können Sie mit dem nächsten Schritt des Importassistenten fortfahren.

Eindeutige Produktkennzeichnungen

Um auf Google Shopping werben zu können, müssen Ihre Produkte über eindeutige Produktcodes verfügen (GTIN: z. B. EAN, ISBN, UPC, JAN). Falls Sie im PrestaShop-Backend Productcodes für alle zu bewerbenden Artikel hinterlegt haben, können Sie diesen Schritt überspringen. Sollten einige oder alle Artikel nicht über Produktcodes verfügen, können Sie diese so konfigurieren, dass sie trotzdem beworben werden können.

HINWEIS: Bitte verwenden Sie diese Funktion nur, wenn für die entsprechenden Produkte vom Hersteller keine Produktcodes vergeben wurden. Dies kann der Fall sein, wenn Sie OEM-Ware importieren und unter eigenem Namen verkaufen, oder Sie im Kundenauftrag individuell gefertigte Waren anbieten. Anderenfalls pflegen Sie bitte die Produktcode in PrestaShop nach.

  • Klicken Sie bei Eindeutige Produktkennzeichnungen auf Konfigurieren:

  • Die Liste der zuvor importierten Produkte wird geöffnet, es werden alle Produkte angezeigt, für die keine Produktcodes gefunden wurden. Wählen Sie Alle Auswählen, um alle Produkte so zu kennzeichnen, dass sie von Google akzeptiert werden:

  • Bestätigen Sie die Abfrage mit Ja:

  • Sie können auch einzelne Produkte manuell auswählen, indem Sie den Haken links des Produktnamens setzen:

  • Klicken Sie unten rechts auf Alle Optimierungen, um zur vorherigen Seite zurückzukehren:

Versandkosten

Das PrestaShop Ads-Modul importiert die Versandkosten pro Artikel anhand der im PrestaShop-Backend konfigurierten Versandregeln. Eine Konfiguration ist daher nicht notwendig, Sie können diesen Schritt überspringen.

Abschluss der Feed-Optimierung

  • Klicken Sie rechts unten auf Weiter, um zum letzten Schritt des Importassistenten zu gelangen.

Schritt 5: Hochladen

In diesem Schritt werden Ihre Produktdaten automatisch in das mit PrestaShop Ads verbundene Google Merchant Center hochgeladen. Google prüft die hochgeladenen Daten auf Korrektheit, Vollständigkeit und Übereinstimmung mit den Google Shopping-Richtlinien. Dieser Vorgang nimmt normalerweise zwischen 24 und 72 Stunden in Anspruch. 

Sie können den Status der Produktfreigabe direkt in Ihrem Google Merchant Center überprüfen. Zusätzlich bietet Ihnen Ihr PrestaShop Ads-Account eine Übersicht über den aktuellen Status.

Direkt nach dem ersten Hochladen der Produktdaten, befinden sich alle Produkte zunächst im Status "Schwebend" (Pending):

Um den Fortschritt der Prüfung in PrestaShop Ads zu prüfen, loggen Sie sich von Zeit zu Zeit in Ihren Account ein und gehen Sie wie folgt vor:

  • Auf der Startseite des Accounts finden Sie ganz oben ein Benachrichtigunsfenster, das den aktzellen Status zusammenfasst. Solange die Prüfung nicht abgeschlossen wurde, sehen Sie dort Ausstehende Validierung:

  • Klicken Sie auf Daten jetzt aktualisieren, um zur letzten Seite des Produktimportassistenten zu gelangen. Dort erhalten Sie ausführliche Informationen zum Freigabestatus der Produkte.

Abgelehnte Produkte

Google kann einzelne Produkte oder auch den gesamten Produktdaten-Feed ablehnen, wenn Produkte nicht den Anforderungen entsprechen, oder insgesamt gegen Google Shopping-Richtlininen verstoßen wird. Beispiele für nicht erfüllte Anforderungen wären z. B. das Fehlen verpflichtender Produktattribute (z. B. Produkttitel, GTIN etc.) oder die Übermittlung falscher Produktdaten (nicht korrekte GTIN, Preis im Daten-Feed stimmt nicht Preis im Webshop überein etc.). 

Sollte der komplette Daten-Feed beziehungsweise das Merchant Center gesperrt werden, liegt dies entweder daran, dass alle Produktdaten fehlerhaft sind oder ein Verstoß gegen die Richtlinien vorliegt. Beispiele für Richtlinienverstöße wären z. B. das Hochladen von Produkten, die auf Google Shopping nicht beworben werden, wie Waffen oder Produkte, die dem Nikotinkonsum dienen. Außerdem kann auch das Fehlen essentieller Informationen im Webshop zu einer Sperrung des Merchant Centers führen, Beispiele hierfür wären eine fehlende Verschlüsselung des Kaufvorgangs (SSL), oder fehlende Angaben zu Versandkosten, Rücknahmerichtlinien oder Ihren AGB.

Erste Hinweise zu den Gründen für Produktablehnungen finden Sie auf der entsprechenden Übersichtsseite des PrestaShop Ads-Accounts. Falls es Probleme bei der Produktfreigabe gab, wird das auf der Startseite von PrestaShop Ads im Benachrichtigungsfenster angezeigt:

  • Klicken Sie auf Probleme beheben, um zur Produktupload-Seite zu gelangen.

  • Klicken Sie auf der linken Seite des Statusfensters bei Abgelehnt auf einen Eintrag:

In der rechten Fensterhälfte werden daraufhin die vom gewählten Problem betroffenen Produkte aufgelistet:

  • Klicken Sie oberhalb der Produktliste bei Fehlerdokumentation auf den Link, um mehr Informationen zum jeweiligen Fehler sowie dessen Behebung zu erhalten.

Fehlerhafte Produktdaten / fehlende Produktinformationen müssen direkt im PrestaShop Backend korrigiert / ergänzt werden. Sobald Sie die notwendigen Korrekturen vorgenommen haben, starten Sie bitte den Produktimport in PrestaShop Ads erneut. Die korrigierten Daten werden dadurch aus dem Shop importiert und in das Merchant Center hochgeladen, dort erfolgt eine neue Prüfung. Sollten die Produkte nun Googles Ansprüchen genügen, werden diese entsprechend freigegeben und können beworben werden.

Sollte Google Ihr komplettes Merchant Center gesperrt haben, z. B. wegen eines Richtlinienverstoßes, können Sie dessen Freigabe beantragen, nachdem Sie das zugrundeliegende Problem behoben haben. Klicken Sie hier, um ein Formular aufzurufen, über das die Freigabe direkt bei Google beantragt werden kann.

Anlegen einer Google Shopping-Kampagne

Direkt nach Durchführung des ersten Produktdatenimports können Sie Ihre erste Google Shopping-Kampagne einrichten. Diese beginnt automatisch mit der Anzeigenschaltung, sobald Ihre Artikel im Merchant Center durch Google freigegeben wurden.

HINWEIS: Solange keine aktive, über PrestaShop Ads angelegte Kampagne in Ihrem Account vorhanden ist, werden Ihre Produkdaten nicht täglich automatisch importiert. Falls Sie mit der Einrichtung einer Kampagne also warten möchten, bis Ihre Produkte freigegeben wurden, denken Sie bitte daran bei Änderungen der Produktdaten im Shopsystem den Produktimport erneut manuell zu starten. Nur so ist sichergestellt, dass Ihre Änderungen zu Google übertragen werden.

Ausführliche Informationen zum Anlegen einer Kampagne finden Sie hier.

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