Einleitung

Nach Installation des emarketing-Plugins (hier), Anlegen eines emarketing-Kontos (hier) sowie Verbindung von Google Ads und Google Merchant Center (hier), müssen Sie im nächsten Schritt die Produktdaten aus plentymarkets importieren und in das Google Merchant Center hochladen.

Google überprüft die Produktdaten nach dem ersten Hochladen auf Korrektheit, Vollständigkeit und Übereinstimmung mit den Google Shopping-Richtlinien. Dieser Vorgang nimmt zwischen 24 und 72 Stunden in Anspruch.

HINWEIS: Die Produktdaten müssen nur einmalig manuell importiert werden. Sobald Sie eine Kampagne in Ihrem emarketing-Account angelegt haben, wird der Produktdaten-Feed automatisch alle 24 Stunden aktualisiert und zu Google hochgeladen. Sämtliche Änderungen, die in plentymarkets an Produktdaten vorgenommen werden, stehen somit einige Stunden später auch im Google Merchant Center bereit.

Produktdaten-Import starten

  • Klicken Sie im emarketing-Konto auf Integrationen -> Produktdaten editieren:

HINWEIS: Hierdurch wird der Importassistent gestartet. Der Assistent umfasst fünf Schritte, bitte führen Sie den Assistenten vollständig durch, damit Ihre Produkte in das Google Merchant Center hochgeladen werden können.

Schritt 1 - Zielländer

  • Wählen Sie das Zielland für Ihren Produktdaten-Feed aus der Drop-down-Liste aus, legen Sie die Inhaltssprache und die Währung fest und klicken Sie auf Weiter (rechts unten):

HINWEIS: Falls Sie Ihre Produkte in mehreren Ländern bewerben möchten, wird für jedes Zielland ein eigener Produkdaten-Feed benötigt. Klicken Sie auf Ziel hinzufügen, um Feeds für weitere Länder zu erstellen.
Achten Sie darauf, die für das jeweilige Land passende Sprache und Währung einzustellen. Produkttitel und Beschreibungen müssen in plentymarkets in der Sprache des Ziellandes gepflegt sein. Für einige Länder kann statt der Landessprache Englisch verwendet werden. Eine Liste mit den von Google Shopping unterstützten Ländern finden Sie
hier. Die Liste enthält auch Informationen zu den Anforderungen an Inhaltssprache und Währung für jedes Land.

Schritt 2 - Attribut-Mapping

Fügen Sie Ihrem Produktdaten-Feed möglichst viele Informationen aus plentymarkets hinzu. Dies verbessert dessen Qualität und Vollständigkeit und wirkt sich positiv auf die Kampagnenleistung aus. Sie können in diesem Schritt Eigenschaften, Attribute und Freitextfelder aus plentymarkets den Google Shopping-Attributen zuweisen:

Außerdem besteht die Möglichkeit den Google Attributen Standardwerte zuzuweisen, falls die für das Google Attribut notwendige Information in plentymarkets nicht gepflegt wird.

HINWEIS: Einige Attribute sind für manche Kategorien verpflichtend. Informationen zu Farbe und Größe werden beispielsweise vorausgesetzt, falls Sie Bekleidung verkaufen. Mehr Informationen zu Google Attributen und ob diese optional oder verpflichtend sind, finden Sie hier.

Attribute, Eigenschaften und Freitextfelder aus plentymarkets einem Google Attribut zuweisen

  • Wählen Sie in der Spalte Shop-Attribute aus dem Pull-down-Feld das gewünschte Attribut (oder Eigenschaft / Freitextfeld), das Sie dem Google Attribut in der linken Spalte zuweisen möchten. Im folgenden Beispiel wird das plentymarkets-Attribut Couch color dem Google Attribut Farbe zugewiesen:

HINWEIS: Sie können einem Google Attribut mehrere Eigenschaften, Attribute oder Freitextfelder zuweisen. Dies ist z. B. sinnvoll, wenn Werte wie Größe oder Farbe abhängig vom Artikeltyp in verschiedenen Attributen / Eigenschaften gepflegt werden. Falls Sie z. B. Bekleidung und Schuhe verkaufen, existieren eigene Größentabellen für Oberbekleidung und Schuhe. Klicken Sie rechts neben dem bereits zugewiesenen Attribut auf das grüne Plus-Zeichen, um einem Google Attribut weitere Werte aus plentymarkets zuzuweisen. Für den Daten-Feed wird das erste Attribut (Eigenschaft / Freitextfeld) verwendet, welches einen Wert enthält.

Standardwerte für Google Attribute verwenden

Für einige Google Attribute gibt es in der Regel keine Entsprechung im Webshop. Beispiele hierfür wären Alter und Geschlecht der Zielgruppe. Solchen Google Attributen kann ein für alle Produkte einheitlicher Wert zugewiesen werden.

  • Setzen Sie den Haken in der Spalte Standardwert. Wählen Sie anschließend den gewünschten, vorgegebenen Wert aus dem Pull-down-Menü. Im folgenden Beispiel wird dem Google Attribut Geschlecht der Wert Unisex als Standard für alle Artikel zugewiesen:

  • Wiederholen Sie die oben gezeigten Schritte für alle Google Attribute, denen Sie einen Wert zuweisen möchten.

  • Klicken Sie auf Weiter (rechts unten), um zu Schritt 2 des Attribut-Mappings zu gelangen.

Attribut-Mapping, Teil 2: Produktname, Beschreibung, GTIN konfigurieren

In zweiten Teil des Attribut-Mapping legen Sie fest, welches Namensfeld aus plentymarkets für die Produkttitel im Daten-Feed verwendet werden soll. Außerdem können Sie einstellen, welche Inhalte für die Produktbeschreibung herangezogen werden und welchem plentymarkets-Feld die eindeutige Produktkennzeichnung (GTIN) entnommen wird.

  • Wählen Sie bei Titel aus, ob Name 1, 2 oder 3 aus plentymarkets verwendet wird.

  • Wählen Sie bei Beschreibung, aus welchem plentymarkets-Feld die Beschreibung importiert wird.

  • Wählen Sie bei GTIN, welches plentymarkets-Feld die eindeutige Produktkennzeichnung enthält: 

  • Aktivieren Sie HTML herausfiltern, falls Sie in Ihren Beschreibungen viel HTML-Code für die Formatierung verwenden. Dieser wird dann aus den Beschreibungstexten für die Anzeigen entfernt.

  • Aktivieren Sie Zeilenumbrüche konvertieren, um Absätze in einfache Zeilenumbrüche umzuwandeln:

  • Klicken Sie auf Fertigstellen (rechts unten) um den Schritt Attribut-Mapping abzuschließen.

Schritt 3: Importieren

Der Import der Produktdaten startet automatisch mit Erreichen von Schritt 3. Abhängig von der Anzahl der zu importierenden Produkte kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

  • Bitte warten Sie ab, bis alle Produkte importiert wurden:

  • Klicken Sie rechts unten auf Weiter, um zum nächsten Schritt zu gelangen.

Schritt 4: Optimierung

Eindeutige Produktkennzeichnungen

In diesem Schritt können Sie Produkte, für die keine eindeutigen Produktkennzeichnungen (GTIN, EAN, ISBN, UPC etc.) vorliegen, so konfigurieren, dass diese trotzdem auf Google Shopping beworben werden können.

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie nur Produkte kennzeichnen sollten, für die vom Hersteller keine Produktcodes vergeben werden, das kann z. B. für handgefertigte Produkte oder Importware, die Sie unter eigener Marke anbieten, gelten. Falls Sie Produkte, für die Produktcodes vorliegen, falsch kennzeichnen, können diese von Google abgelehnt werden. Korrekte Produktcodes sind außerdem entscheidend für die Kampagnenleistung und sollten daher immer bereitgestellt werden, wenn vorhanden.

  • Um Produkte ohne Produktcodes für die Bewerbung auf Google Shopping zu konfigurieren, klicken Sie bei Eindeutige Produktkennzeichnungen auf Konfigurieren:

  • In der sich daraufin öffnenden Liste werden alle Produkte, für die kein Produktcode gefunden wurde, dargestellt:

  • Setzen Sie einen Haken bei allen Produkten, die Sie ohne Produktcode bei Google Shopping bewerben möchten. Um alle Produkte mit einem Klick zu kennzeichnen, klicken Sie oberhalb der Produktliste auf Alle Auswählen:

HINWEIS: Um innerhalb der Liste nach bestimmten Produkten zu suchen, geben Sie den Produkttitel oder die Produkt ID im Suchfeld oberhalb von Alle auswählen ein. Die Liste wird dadurch entsprechend gefiltert.

  • Bestätigen Sie die Abfrage mit Ja:

  • Sobald Sie alle gewünschten Produkte markiert haben, klicken Sie rechts unten auf Alle Optimierungen, um zur vorherigen Seite zurückzukehren: 

Versandkosten

Leider ist es nicht möglich, über die plentymarkets API die Versandkosten pro Produkt zu importieren. Daher müssen die Versandkosten manuell konfiguriert werden. Dies kann, bei einfachen Versandregeln, direkt im emarketing-Account erledigt werden. Bei komplexeren Versandregeln muss die Konfiguration im Google Merchant Center vorgenommen werden.

  • Klicken Sie bei Versandkosten auf Konfigurieren:

  • Wählen Sie Ich möchte meine Versandkosten manuell im Google Merchant Center einstellen, falls Sie die Versandkostenregeln im Merchant Center definieren möchten. Diese Option muss gewählt werden, wenn das Versandkostenmodell komplexer ist, also z. B. die Kosten auf Basis des Artikelgewichts berechnet werden.

  • Wählen Sie Alle Produkte sind versandkostenfrei, wenn Sie keine Versandkosten erheben.

  • Wählen Sie Ich möchte meine Versandkosten über emarketing verwalten, falls Sie fixe Versandkosten haben, oder Versandkostenfreiheit ab einem gewissen Bestellwert. Nehmen Sie anschließend die gewünschte Konfiguration vor:

HINWEIS: Im hier gezeigten Beispiel würden pauschale Versandkosten von €5,90 ausgewiesen. Ab einem Bestellwert von €50.- gilt Versandkostenfreiheit. Selbstverständlich können Sie das Feld Mindestebestellwert für Versandkostenbefreiung auch leer lassen, dann gilt der bei Versandkosten eingetragene Wert für alle Bestellungen.

  • Klicken Sie rechts unten auf Alle Optimierungen, um zur vorigen Seite zurückzukehren.

  • Klicken Sie rechts unten auf Weiter, um zu Schritt 5 zu gelangen.

Schritt 5: Hochladen

In diesem Schritt werden Ihre Produktdaten automatisch in das mit emarketing verbundene Google Merchant Center hochgeladen. Google prüft die hochgeladenen Daten auf Korrektheit, Vollständigkeit und Übereinstimmung mit den Google Shopping-Richtlinien. Dieser Vorgang nimmt normalerweise zwischen 24 und 72 Stunden in Anspruch. 

Sie können den Status der Produktfreigabe direkt in Ihrem Google Merchant Center überprüfen. Zusätzlich bietet Ihnen Ihr emarketing-Account eine Übersicht über den aktuellen Status.

Direkt nach dem ersten Hochladen der Produktdaten, befinden sich alle Produkte zunächst im Status "Schwebend" (Pending):

Um den Fortschritt der Prüfung im emarketing-Account zu prüfen, loggen Sie sich von Zeit zu Zeit in Ihren Account ein und gehen Sie wie folgt vor:

  • Auf der Startseite des Accounts finden Sie ganz oben ein Benachrichtigunsfenster, das den aktzellen Status zusammenfasst. Solange die Prüfung nicht abgeschlossen wurde, sehen Sie dort Ausstehende Validierung

  • Klicke Sie auf Daten jetzt aktualisieren, um zur letzten Seite des Produktimportassistenten zu gelangen. Dort erhalten Sie ausführliche Informationen zum Freigabestatus der Produkte.

Abgelehnte Produkte

Google kann einzelne Produkte oder auch den gesamten Produktdaten-Feed ablehnen, wenn Produkte nicht den Anforderungen entsprechen, oder insgesamt gegen Google Shopping-Richtlininen verstoßen wird. Beispiele für nicht erfüllte Anforderungen wären z. B. das Fehlen verpflichtender Produktattribute (z. B. Produkttitel, GTIN etc.) oder die Übermittlung falscher Produktdaten (nicht korrekte GTIN, Preis im Daten-Feed stimmt nicht Preis im Webshop überein etc.). 

Sollte der komplette Daten-Feed beziehungsweise das Merchant Center gesperrt werden, liegt dies entweder daran, dass alle Produktdaten fehlerhaft sind oder ein Verstoß gegen die Richtlinien vorliegt. Beispiele für Richtlinienverstöße wären z. B. das Hochladen von Produkten, die auf Google Shopping nicht beworben werden, wie Waffen oder Produkte, die dem Nikotinkonsum dienen. Außerdem kann auch das Fehlen essentieller Informationen im Webshop zu einer Sperrung des Merchant Centers führen, Beispiele hierfür wären eine fehlende Verschlüsselung des Kaufvorgangs (SSL), oder fehlende Angaben zu Versandkosten, Rücknahmerichtlinien oder Ihren AGB.

Erste Hinweise zu den Gründen für Produktablehnungen finden Sie auf der entsprechenden Übersichtsseite des emarketing-Accounts. Falls es Probleme bei der Produktfreigabe gab, wird das auf der Startseite des emarketing-Accounts im Benachrichtigungsfenster angezeigt:

  • Klicken Sie auf Probleme beheben, um zur Produktupload-Seite zu gelangen.

  • Klicken Sie auf der linken Seite des Statusfensters bei Abgelehnt auf einen Eintrag:

In der rechten Fensterhälfte werden daraufhin die vom gewählten Problem betroffenen Produkte aufgelistet:

  • Klicken Sie oberhalb der Produktliste bei Fehlerdokumentation auf den Link, um mehr Informationen zum jeweiligen Fehler sowie dessen Behebung zu erhalten.

Fehlerhafte Produktdaten / fehlende Produktinformationen müssen direkt in plentymarkets korrigiert / ergänzt werden. Sobald Sie die notwendigen Korrekturen vorgenommen haben, starten Sie bitte den Produktimport im emarketing-Account erneut. Die korrigierten Daten werden dadurch aus dem Shop importiert und in das Merchant Center hochgeladen, dort erfolgt eine neue Prüfung. Sollten die Produkte nun Googles Ansprüchen genügen, werden diese entsprechend freigegeben und können beworben werden.

Sollte Google Ihr komplettes Merchant Center gesperrt haben, z. B. wegen eines Richtlinienverstoßes, können Sie dessen Freigabe beantragen, nachdem Sie das zugrundeliegende Problem behoben haben. Klicken Sie hier, um ein Formular aufzurufen, über das die Freigabe direkt bei Google beantragt werden kann.

Anlegen einer Google Shopping-Kampagne

Direkt nach Durchführung des ersten Produktdatenimports können Sie Ihre erste Google Shopping-Kampagne einrichten. Diese beginnt dann automatisch mit der Anzeigenschaltung, sobald Ihre Artikel im Merchant Center durch Google freigegeben wurden.

Ausführliche Informationen zum Anlegen einer Kampagne finden Sie hier.

HINWEIS: Solange keine aktive, über emarketing angelegte Kampagne in Ihrem Account vorhanden ist, werden Ihre Produkdaten nicht täglich automatisch importiert. Falls Sie mit der Einrichtung einer Kampagne also warten möchten, bis Ihre Produkte freigegeben wurden, denken Sie bitte daran bei Änderungen der Produktdaten im Shopsystem den Produktimport erneut manuell zu starten. Nur so ist sichergestellt, dass Ihre Änderungen zu Google übertragen werden.

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